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App-Entwicklung für die Zukunft

Unter dem Motto “App-Entwicklung für die Zukunft” startete Jonas bei uns als Praktikant in den Alltag eines Softwareentwicklers. Sein Ziel war es, eine interne “MeetingApp” innerhalb eines 8-wöchigen Praktikums zu entwickelt.

Als zukunftsorientiertes Unternehmen und anerkannter IHK-Ausbildungsbetrieb nimmt die Ausbildung junger Menschen bei uns einen hohen Stellenwert ein. Nicht selten kommt es vor, dass wir bereits vor Ausbildungsbeginn, z.B. durch Praktika, Kontakt zu Schülern und Studenten knüpfen. Ein Vorteil für beide Seiten – wie wir finden. Schüler und Studenten können in den Ausbildungsberuf Fachinformatiker Anwendungsentwicklung “reinschnuppern”. So können Sie frühzeitig feststellen, ob diese Ausbildung den eigenen Interessen entspricht.

Auch lernt man sich untereinander kennen und kann schauen, ob man in das Team passt und sich im Unternehmen wohlfühlen wird.

Der Vorteil für uns als Unternehmen besteht darin, dass wir anhand von kleinen Praktikumsaufgaben die vorhandenen Skills herauskitzeln können, denn ohne Grundkenntnisse in der IT/Softwareentwicklung ist eine solche Ausbildung schwer zu meistern.

Doch wie kann ein solches Praktikum aussehen?

Wir haben dazu Jonas – unseren letzten Praktikanten – befragt. Im Rahmen seiner Ausbildung zum “informationstechnischen Assistenten” am Berufskollege ist ein 8-wöchiges Betriebspraktikum vorgesehen. Dieses konnte er bei uns absolvieren. Nachfolgend gibt er euch ein paar Einblicke in die Zeit bei nexoma:

Mit welcher Erwartungshaltung bist du an das Praktikum herangegangen?

Da ich noch keine betrieblichen Erfahrungen in der Anwendungsentwicklung hatte, war es schwer mir vorzustellen, wie ein Praktikum bei nexoma aussehen würde. Mir war klar, dass das echte Arbeiten in der Softwareentwicklung eine andere Nummer sein würde, als die vergleichsweise kleinen Projekte, wie ich sie aus meiner schulischen Ausbildung kenne. Ansonsten waren mir moderne Berufspraktiken wie agile Softwareentwicklung nur theoretisch bekannt.

Was hast du in der Zeit gelernt? Was durftest du machen?

Mein Arbeitsauftrag lautete, eine Android-App – “MeetingApp” –  für den internen Gebrauch zu entwickeln. Diese “App-Entwicklung für die Zukunft” soll dem Team das Vorbereiten auf anstehende Meetings erleichtern.

Trotz meiner Java-Vorkenntnissen musste ich mir zuerst notwendige Grundlagen für die App-Entwicklung erarbeiten. Danach konnte ich gemeinsam mit zwei Kollegen die Planung des Projektes beginnen. Dabei habe ich eng mit einem Auszubildenden zusammengearbeitet, welcher mit der Entwicklung der iOS-Version betraut war. Ein so großes Projekt zu planen, war schon eine Herausforderung, denn auch mein Wissen zur Softwarearchitektur wies Lücken auf. Dank der Hilfe einer Kollegin, konnte die Planungsphase zur Mitte des Praktikums abgeschlossen werden. In der darauf folgenden Programmierphase konnte ich mein bisher theoretisches Wissen über App-Entwicklung anwenden und durch die Praxis festigen. Das Feedback der Kollegen half mir, die App zu verbessern und meine Javakenntnisse weiter auszubauen, da ich mit neuen, mir unbekannten Sprachfeatures konfrontiert wurde.

Zum Ende des Praktikums implementierte ich die vorgesehenen Funktionen. Nun ist die “Meeting-App” sowohl als Android als auch als iOS-Version bei nexoma im Einsatz. Dank dieser App können sich die Kolleginnen und Kollegen besser auf geplante Meetings vorbereiten.

In wieweit wurden deine Erwartungen erfüllt?

Da ich zum Start des Praktikums kein klares Erwartungsbild hatte, fällt es mir schwer, diese Frage zu beantworten.

Am Anfang war ich etwas besorgt, da mit nicht klar war, was auf mich zu kommt. Das hat sich aber schnell als unnötig herausgestellt. Bei nexoma wurde ich gut aufgenommen und dank des täglichen Teams-Meetings – des “GoodMorningNexoma” – fühlte ich mich schnell wohl! Am ersten Tag war es mir möglich, die Büroräume zu besichtigen und dort mein Praktikum zu starten. Der Rest des Praktikums konnte leider nur im Homeoffice stattfinden.

Was nimmst du für die Zukunft mit? Wie geht es in der Schule für dich weiter?

Nach dem Praktikum geht es für mich zurück an das Berufskolleg Olsberg, um meine schulische Ausbildung zum informationstechnischen Assistenten abzuschließen.

Das Praktikum bei nexoma hat mir, trotz der Komplikationen aufgrund der Pandemie, einen wertvollen ersten Einblick in die Softwareentwicklung der ‘echten Welt’ gegeben. Die gewonnenen Kenntnisse in Java und Android-Entwicklung werden sich sicherlich in der Zukunft noch als nützlich erweisen. Also für mich waren die Wochen “App-Entwicklung für die Zukunft” interessant und hilfreich.

Wie es nach diesem Schuljahr weitergehen wird, steht noch nicht fest. Präferieren würde ich nach vielen Jahren Schule eine betriebliche Ausbildung.
Aber noch halte ich mir die Option des Studierens offen.